Städtebauliche Entwicklungssmöglichkeiten des Areals

An dieser Stelle möchten wir eine mögliche Strategie für die städtebaulichen Entwicklungsmöglichkeiten des Areals aufzeigen. Sie ist ein erster Entwurf zur Umsetzung des dreieck klybeck.

verdichtung

Für unsere städtebauliche Betrachtung des Areals haben wir die folgenden zwei Varianten untersucht:
1. Die Reinterpretation und Wiederaufnahme der im Quartier bestehenden Blockrand-Architektur sowie die Wiederherstellung der Kleinhünigerstrasse.
2. Die Weiterführung des von der Industrie vorgegebenen Erschliessungsmusters.

Variante 2 scheint uns die sinnvollere Lösung. Diese lässt einerseits eine stärkere Verdichtung  des Raumes zu, andererseits müssen keine Gebäude abgerissen werden. Der Bestand kann so direkt übernommen und integriert werden. Die Nutzung kann teilweise ohne grosse Umbaupause starten.

Im Detail kann unser städtebauliches Entwicklungsszenario durch nachfolgend genannte Leitideen genauer charakterisiert werden:

strategie

Etappierbarkeit

Die bestehenden Bauten können in Etappen verdichtet werden. Nach und nach kann neu gebaut und die bestehenden Erschliessungssysteme ausgebaut werden.

Übergang von Wohnen via Werken zu Gewerbe
Anschliessend an die bereits bestehenden Wohnungen der WG Klybeck soll auf dem Areal zusätzlicher Wohnraum entstehen. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich das Gewerbe. Dazwischen dient die Zone Soziokultur und die Werkstätten der WerkZone als das Zentrum des Areals.

proximity

Verdichtung
Aufgrund der seit Jahren bekannten Zersiedelungsproblematik, streben wir eine verdichtete Bauweise innerhalb der städtischen Bebauung an.

Proximity / 5min Konzept:
Zentrale Dienstleitungen sollten innerhalb von 5 Gehminuten erreichbar sein.

oeffentlichen_nutzung

Das Zentrum der Community, der grosse Platz um den Zentralbau, soll ein Treffpunkt für die Community werden.

Urbanität
Urbanität entsteht auf der Strasse. Die strassenseitigen Erdgeschosse werden mit öffentlich zugänglichen Nutzungen belegt.

erholungsraum

Begrünung
Es soll, wo immer möglich, grüner Aussenraum entstehen. Gesunde und bestehende Bäume sollen erhalten werden, Flachdächer möglichst begehbar sein. Es können Terrassen und Balkone gebaut werden. So entsteht vielfältiger Erholungsraum im Grünen.

Bildschirmfoto vom 2014-12-15 18:19:38

Höhenstaffelung
Um den Besonnungsanteil der nördlich gelegenen Bauten nicht zu verkleinern, sollen hohe Bauten im Süden platziert werden.